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Umweltaspekte

Eine moderne Ölheizung erfüllt die strengen Grenzwerte, wie sie in der Luftreinhalteverordnung (LRV) vorgeschrieben sind.

Heizöl und Schwefelemissionen

Die LRV und die SN-Norm schreiben für Heizöl einen maximalen Schwefelgehalt von 0,1 g/100 g Brennstoff vor. Ökoheizöl schwefelarm weist sogar einen Schwefelgehalt von max. 0,005 g/100 g auf.

Heizöl und Sicherheit

Heizöl kann über Jahre in Tankanlagen sicher gelagert werden. Der flüssige Brennstoff ist ohne vorherige Zerstäubung oder Erwärmung nicht brennbar und nicht explosiv.

Erdgas ist in seinem Originalzustand brennbar. Tritt es aus Leitungs- und Armaturenlecks aus, werden bereits kleine Mengen dieses Brennstoffes an der Luft zu einem hochexplosiven Gemisch. Selbst für Häuser, die über keinen Gasanschluss verfügen, besteht in der Nähe von Gasleitungen durch von aussen eintretendes Erdgas Explosionsgefahr. 

Ölheizung und Stickoxide

Heizöl enthält kleine Mengen von gebundenem Stickstoff: Er reagiert bei der Verbrennung zu Stickoxiden (NOx). Bei der Entschwefelung des Brennstoffes wird zusätzlich auch der Stickstoffgehalt reduziert. Dies wirkt sich zum Beispiel bei Ökoheizöl schwefelarm aus. Bei diesem Brennstoff ist ein maximaler Stickstoffgehalt von 100 mg/kg Brennstoff garantiert.

Heizöl in Standardqualität weist einen durchschnittlichen Stickstoffgehalt von 150 mg/kg Brennstoff auf. Dank niedrigem Stickstoffgehalt im Brennstoff und dank Low-NOx-Verbrennungstechnik werden die Grenzwerte der LRV mehr als eingehalten. Beim Einsatz von Ökoheizöl schwefelarm liegen die NOx-Emissionen in etwa beim Grenzwert für eine Gasheizung. 

Ölheizung und Kohlendioxid

Kohlendioxid (CO2) ist ein Gas, welches unter anderem bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen wie Heizöl, Kohle und Gas entsteht. Kohlendioxid trägt zum Treibhauseffekt bei, der für die Erwärmung der Erdatmosphäre verantwortlich ist.

Mit einem sparsamen Heizbetrieb und dadurch einem geringen Brennstoffverbrauch, kann die CO2-Emission reduziert werden. Auf Grund seiner chemischen Zusammensetzung wird bei der Verbrennung von Heizöl gegenüber Erdgas etwa 25% mehr CO2 erzeugt. Eine Erdgasheizung trägt jedoch nicht nur über den Ausstoss von CO2 zum Treibhauseffekt bei.

Denn Erdgas tritt in Folge von Leitungsverlusten auch unverbrannt in die Umgebung aus. Erdgas besteht zu 90% aus Methan. Die Treibhauswirksamkeit eines Methanmoleküls ist 24 mal stärker als die eines CO2-Moleküls. Indirekt tragen also Erdgasheizungen durch die Leitungsverluste in erheblichem Masse zur Verstärkung des Treibhauseffektes bei.