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Industrieheizungen

Die Energiekosten machen in der Industrie einen wesentlichen Teil der Gesamtkosten aus. Die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens wird deshalb stark von den Energiekosten beeinflusst.

Heizöl Extra-Leicht bietet für kleinere und mittlere Produktionsunternehmen grosse Vorteile dank günstigen Preisen. Für Produktionsunternehmen mit einem grossen Energiebedarf steht mit Schweröl aus den Schweizer Raffinerien ein äusserst preisgünstiger Brennstoff zur Verfügung. Die Mehrinvestitionen einer Schwerölfeuerung gegenüber einer Feuerungsanlage mit Heizöl Extra-Leicht können dank des günstigen Brennstoffpreises in kurzer Zeit amortisiert werden. Heizöl steht als Brennstoff ganzjährig zur Verfügung. Das eigene Brennstofflager garantiert die sichere Energieversorgung während der gesamten Produktionsdauer. 

Industriefeuerung und Lufthygiene

Moderne Industriefeuerungen mit Heizöl Extra-Leicht erfüllen die LRV-Grenzwerte ohne zusätzliche Hilfsmassnahmen, wie beispielsweise die Abgasnachbehandlung, problemlos. Die Brenneraggregate arbeiten mit Abgasrückführung und Stufenverbrennung und ermöglichen so einen schadstoffarmen Betrieb. Auch Industriebrenner werden heute sehr kompakt gebaut, was eine zeitsparende, kostengünstige Montage erlaubt.

Bei Schwerölfeuerungen hat sich als System zur Reduktion der Schadstoffe die katalytische Nachbehandlung im Abgasstrom als besonders günstig erwiesen. Im Abgaskatalysator, der zwischen Heizkessel und Kamin eingebaut wird, erfolgt auf den beschichteten Keramikflächen eine chemische Umwandlung der Verbrennungsprodukte. Stickoxide, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff-Verbindungen reagieren zu Kohlendioxid, Wasserdampf und Stickstoff. Dank der Wirksamkeit der Abgaskatalysatoren können in Industriefeuerungsanlagen kostengünstige, konventionelle Industriebrenner eingesetzt werden. Industriefeuerungen erfüllen nicht nur die LRV-Grenzwerte, wie sie für den Betrieb mit Schweröl vorgeschrieben sind. Die Stickoxide lassen sich dank der Katalysatortechnik soweit reduzieren, dass auch Werte, wie sie für Anlagen mit Heizöl Extra-Leicht vorgeschrieben werden, eingehalten werden können. 

Zweistoff-Feuerungen, ein Brennstoff zuviel

Die Gasversorgungsunternehmen ködern Industriekunden mit äusserst günstigen Gasbezugstarifen bei der Realisierung einer sogenannten Zweistoff-Feuerung. Oft werden auch Aufwendungen für den Leitungsanschluss vom Gasversorgungsunternehmen mitfinanziert.

Im Bezugsvertrag wird festgehalten, dass die günstigen Preise nur garantiert werden können, wenn der Anlagebesitzer zu gewissen Zeiten, etwa bei tiefen Aussentemperaturen, auf einen anderen Energieträger umstellen kann. Der Brennstoff steht also nicht ganzjährig für den Betrieb zur Verfügung. Nebst der Gasinstallation sind die Einrichtungen für den Betrieb mit Heizöl auszuführen. Diese hohen Investitionskosten sind bei genauer Betrachtung meist nicht verantwortbar. Mit Heizöl Extra-Leicht oder Schweröl steht der Industrie ein preisgünstiger Brennstoff ganzjährig zur Verfügung. Die Luftreinhaltevorschriften werden für beide Brennstoffe problemlos eingehalten. Eine reine Ölfeuerung bindet weniger Kapital. Es macht demnach keinen Sinn, eine teure, komplexe Zweistoffanlage zu realisieren.