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Heizungssanierung

Wer eine Ölheizung besitzt, ist gut beraten, wenn er im Sanierungsfalle sich wieder für eine Ölheizung entscheidet.

Als Ersatz für die alte Brenner- und Kesselanlage stehen moderne, energiesparende Kompaktwärmezentralen in konventioneller Bauart oder mit Kondensationskessel zur Verfügung.  

Kosten sparen dank vorhandener Tankanlage

Die neue Kesselanlage kann im Sanierungsfall an den bestehenden Tank und meist auch an die vorhandenen Ölleitungen angeschlossen werden. Die Sanierung der Wärmeerzeugungsanlage kommt so deutlich günstiger zu stehen als die Umstellung auf einen anderen Energieträger, fallen doch keine Kosten für die Stillegung und den Ausbau der bestehenden Tankanlage sowie den Einbau einer Gasleitung inkl. Gaszähler und Sicherheitsarmaturen an.

Wird im Rahmen eines Gesamtsanierungspaketes einer Heizungsanlage der Tankraum für einen anderen Zweck bestimmt, kann in diesem Fall ein Öltank im Terrain versenkt und an die Anlage angeschlossen werden. Selbst bei dieser etwas kostenaufwendigeren Art bleiben die vielen Vorteile der Ölheizung bestehen.

Heizungssanierung in Folge LRV-Beanstandung

Die Luftreinhalte-Verordnung (LRV) schreibt für bestehende Anlagen, die vor 1992 eingebaut wurden, Grenzwerte für den Wärmeverlust, die Russzahl und den Kohlenmonoxidgehalt der Abgase vor. Können diese Werte nicht eingehalten werden, muss die Anlage saniert werden. Die Sanierungsverfügung wird von der Gemeinde ausgesprochen. Für Anlagen, die nach 1992 erstellt wurden, gelten verschärfte Vorschriften. Bei Nichteinhaltung sind auch in diesem Falle Sanierungsmassnahmen notwendig.

Heizungssanierung auch ohne LRV-Sanierung

Ältere Anlagen sind meist überdimensioniert, arbeiten mit zu hohen Heiztemperaturen und mit einem schlechten Wirkungsgrad in Folge zu hoher Abstrahl- und Stillstandsverluste. Eine Sanierung lohnt sich auf jeden Fall. Durch die verbesserte Verbrennungstechnik gelangen kaum noch Schadstoffe in die Umgebung. Nach dem Einbau eines neuen Heizkessels kann der Wirkungsgrad, je nach Anlagekonzept, um über 20% erhöht werden.

Eine Sanierung umfasst im Normalfall den Ersatz des alten Heizkessels, des Ölbrenners und eventuell der Warmwassererwärmung. Auch der Kamin ist im Normalfall durch eine Sanierung der neuen Anlage und den veränderten Betriebsbedingungen anzupassen.

Vorgehen bei einer Heizungssanierung

Die Heizungssanierung wird durch einen Installateur ausgeführt. Es empfiehlt sich, nach einer Beurteilung vor Ort, Angebote für die Sanierung einzuholen. Die Heizungssanierungen in Einfamilienhäusern können so geplant und ausgeführt werden, damit noch am selben Tag, nach Umbau der Kesselanlage, die Heizung wieder in Betrieb genommen werden kann.

Somit können Heizungssanierungen auch während der Heizperiode ausgeführt werden. Ein weiteres Argument für die Sanierung mit Öl. Beim Umstieg auf einen anderen Energieträger wäre ein Umbau in so kurzer Zeit nicht möglich.