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Heizölversorgung

Die Versorgung der Schweiz mit flüssigen Brenn- und Treibstoffen erfolgt durch die Erdölindustrie durch Bezug aus den inländischen Raffinerien sowie durch Importe von Fertigprodukten aus europäischen Produktionsanlagen.

Die Versorgung der Konsumenten erfolgt ab grossen Regionallagern. Unser Land verfügt über Pflichtlager die während viereinhalb Monaten den Bedarf an Mineralölprodukten zu decken haben. Die Importeure und Heizölhändler verfügen nebst den Pflichtlagern über zusätzliche, eigene Vorräte und sind somit in der Lage, die Lieferbereitschaft jederzeit auf einem hohen Niveau zu gewährleisten. Die Lagerkapazität in der Schweiz deckt deshalb insgesamt weit mehr als einen Jahresbedarf ab.

Die Heizölkonsumenten verfügen mit ihren Tanks über ihre eigenen Reserven. Ihre Versorgungsautonomie ist somit sichergestellt. Diesen Vorteil kann sich ein Hausbesitzer nur mit einem lagerbaren Brennstoff sichern. Bei der Versorgung mit einem leitungsgebundenen Energieträger ist eine eigene Versorgungsautonomie nicht gegeben.

Die Gasindustrie hält in der Schweiz praktisch keine eigenen Reserven. Im Falle von Versorgungskrisen und technischen Störungen kann die Energieversorgung mit dem gasförmigen Brennstoff nur bedingt gewährleistet werden.